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Naturreservat & Biologische Feldstation
-Un poco del Chocó-

Im Reservat und auf der Feldstation von Un poco del Chocó gibt es immer viel zu tun. Daher freuen wir uns natürlich sehr über die Unterstützung durch freiwillige Helfer. Neben der allgemeinen Hilfe bei den Alltagsarbeiten rund um das Stationsleben herum (z.B. Hühner füttern, Kochen, Pflanzen gießen) beinhaltet die Freiwilligenarbeit unter anderem folgende Aufgabenbereiche.

Schreinerarbeiten
Freiwillige mit handwerklichem Geschick sind bei Un poco del Chocó gerne gesehen. Da immer wieder mal Instandhaltungs-arbeiten anfallen, können Sie Wilo beim Schreinern zur Hand gehen. Gerne nehmen wir natürlich auch ausgebildete Schreiner auf.

Wegenetz durch den Bergregenwald
Das Naturreservat ist bisher nur durch zwei Waldpfade erschlossen. Für die Untersuchung von Flora und Fauna werden aber noch weitere Pfade benötigt. Bei der Anlage und Ausbesserung des Wegenetzes wird tatkräftige Hilfe gebraucht.

Organischer Garten
Das Klima und der Boden am Rio Pachijal eignen sich sehr gut für den Anbau verschiedenster Obst- und Gemüsesorten. Durch die Anlage eines organischen Gartens soll die biologische Station mit vielen Gemüsesorten selbst versorgt werden. Zur Düngung des organischen Gartens wird eigener Kompost mit Hilfe von Wurmkulturen hergestellt.
Als Freiwilliger hilfst du bei der Anlage des organischen Gartens und bei der Kompostherstellung, der Aufzucht und dem Setzen von Setzlingen, der Pflege des Gartens und schließlich auch bei der Ernte. 

Umwelterziehung
Die lokale Bevölkerung rund um Un poco del Chocó lebt hauptsächlich von Viehzucht bzw. Milchproduktion und illegalem Holzhandel. Da zudem kaum Wiederaufforstung betrieben wird, wird letztere Einnahmequelle bald erschöpft sein. Um nicht zuletzt auch die Natur zu schützen und weitere Abholzung zu vermeiden, muss nach anderen Lebensgrundlagen gesucht werden. Eine alternative Initiative in Las Tolas zur Schmuckherstellung aus natürlichen Materialien (Samen, Holz, Baumfarn) unterhält leider nur wenige Familien. Schon vor einiger Zeit haben sich einige Familien zusammengeschlossen, um touristische Einnahmequellen zu erschließen. Doch trotz des großen Potentials, kann derzeit noch keine Familie wirklich vom Tourismus leben. Hierbei mangelt es zum einen an ausgebildeten Kräften, und zum anderen an der richtigen Vermarktung.

Un poco del Chocó möchte versuchen den Natur- und Umweltschutz nachhaltig zu fördern. Zum einen sollen Umwelterziehungsprojekte das Umweltbewusstsein der jungen lokalen Bevölkerung stärken, um so eine höhere Wertschätzung der Natur zu erreichen. Weiterhin soll zur Wiederaufforstung angeregt werden. Zum anderen muss der Ökotourismus in der Region unterstützt werden, um diesen langfristig zu einer alternativen Einnahmequelle zu entwickeln. Daher soll bei der Vermarktung, der Ausbildung von Führern oder einfach mit kreativen Ideen und Ratschlägen geholfen werden. Die freiwilligen Helfer können sich gerne an diesen Projekten beteiligen. 

Pro Woche berechnen wir für Unterkunft und Verpflegung 70$.

Mindestaufenthalt: 4 Wochen

 

 

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